Sonntag, 17 März 2019 15:28

Basilika San Piero a Grado

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Die Basilika San Piero a Grado ist ein wunderschönes Beispiel romanischer Baukunst aus dem 10. Jahrhundert. An gleicher Stelle stand vorher hier eine Kirche aus dem 4. Jahrhundert , die wiederum auf den Resten eines vorkristlichen und somit römischen Gebäudes erbaut wurden. 

Die Bezeichnung a grado ( ad gradus) bezieht sich darauf das sich hier ein frühetrustikischer Hafen befand und später zur römischen Zeit hier die Hauptmündung des Flusses Arno hier lag ( gradus-Eingang) 

Die Ueberlieferung besagt das hier im Jahr 42 nach Christus der Apostel Petrus auf seiner Reise von Antochia nach Rom den ersten Altar auf italienischen Boden errichtete.

Dieser Altar wurde vom Papst Clemente dem Ersten geweiht, dem aus der Nase im Moment der Weihung 3 Blutstropfen auf den Marmor gefallen sein sollen. Dieser Stein wird alss Reliquie im Dom Museum in Pisa ausgestellt.

Ursprünglich war die Fassade der Basilika nach Westen gerichtet und die drei Apsiden nach Osten.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde dies nach dem Einsturz der Fassade, wahrscheinlich nach Hochwasserschäden, verändert.

An der Stelle der Fassade wurde eine zweite Apside erreichtet, so das die Kirche zwei Apside hat und 12 m kürzer wurde.

Im gleichen Jahrhundert wurde bei der ursprünglichen Fassade ein Kirchturm von 37 m erbaut von dem man die gesammte Ebene von Pisa und Livorno sowie die toskanischen Inseln und die Küste bis Ligurien beobachten konnte. 

Dieser Turm wurde beim Rückzug der deutschen Truppen 1944 gespengt und mit original Material in den 50/60er Jahren teilweise wieder aufgebaut.

Die heutige Basilika hat drei Kirchenschiffe mit drei Apsiden im Osten und eine im Westen und den Haupteingang im Norden , weil eine Fassade fehlt.

 

An der Fassade gab es ursprünglich mehr als 200 Keramikteller, die von lokalen Märkten, Tunesien, Marokko und Sizilien stammten. Heute sind nur noch 63 übrig, die man im Dommuseum im Original sehen kann. An der fassade sind heute Kopien angebracht.

Der älteste noch existierenende Eingang ist ein sehr kleiner und stammt noch aus der römischen Zeit ist an der Nordseite. Dort in der Nähe findet man viele Steine aus der römischen Zeit und andere bis zum 8. Jahrhundert.

 

 

 

 

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