Sonntag, 17 Februar 2019 18:19

Santa Maria a Monte

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Santa Maria a Monte scheint der Archetyp eines mittelalterlichen toskanischen Dorfes zu sein, wie es dies oft nur in der kollektiven Vorstellung gibt. Manchmal findet man sie dann doch. Ein anderes Beispiel ist das kleine Dorf Lanciole in den Hügeln oberhalb von Pescia. 

Es gibt eine Straße, die sich  in einer faszinierenden spiralförmigen Form nach oben und durch 's ganze Dorf führt. Die Häuser, einige mit farbiger Fassade  sind wie  aufeinander gestapelt, ohne Platz dazwischen.  

Aus der Ferne sieht es so aus, als hätte der Hügel, auf dem sich die Stadt erhebt, eine  Krone auf dem Kopf.


Der grösste Schatz des Ortes ist das archäologische Gebiet der Rocca, der höchste und älteste Teil des Dorfes. Hier war nachweislich schon im 5 Jahrhundert vor Christus ein Dorf und später im 12 Jahrhundert wurde hier die Rocca  als strategische Festung erbaut.

Heute begibt man sich hier auf eine  Reise in die Vergangenheit und von der schönen Panoramaterrasse kann man noch die gesamte Gegend überblicken.

Leider ist das Museum und das archäologische Gebiet nur an drei Vormittagen ( Dienstag, Donnerstag von 9-13 Uhr und Samstag von 10-13 Uhr)  in der Woche geöffnet. Es ist wohl auf jedem Fall besser vorher dort anzurufen weil auch diese Öffnungszeiten wohl nicht immer eingehalten werden, wie wir einem Zettel unter den  Öffnungszeiten entnehmen konnten. 

Wir waren an einem Sonntag dort und Sonntags ist immer zu. Aber wir werden wieder kommen, auch weil ich gerne eine Führung durch die  unterirdische Stadt mitmachen möchte. Die  Tunnel wurden wohl als militärische Anlage gebaut. Einen Teil kann man auch ohne Führung erkunden, wenn man darauf achtet gibt es unter den Häusern Durchgänge und man kann an der alten Stadtmauer (auf der auch Häuser stehen ) entlanggehen.  

Im historischen Zentrum, sind die Collegiata di San Giovanni Evangelista und der Palazzo Pretorio mit seinem Glockenturm sehenswert. 

Die Collegiata stammt aus der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts und enthält interessante Werke, wie ein hölzernes Kruzifix aus der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts, die Kanzel, die Guidetto da Como zugeschrieben wird, und das Taufbecken von Domenico Rosselli.

Der Glockenturm stellte ein uraltes Verteidigungssystem des zweiten Mauerringes dar. Später übernahm er im städtischen Zeitalter die Funktion eines Bürgerturms und wurde  mit einer Uhr ausgestattet. Heute beherbergen die Säle eine Dauerausstellung, die den Jahreszeiten und dem Landleben gewidmet ist, mit Gemälden des Malers Giovanni Aiello und  Werkzeugen für die Feldarbeit.

 

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